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Postulat „Administrative Erleichterung Luft-Wasser Wärmepumpen“

Der mit Abstand grösste Anteil des CO2 Ausstosses eines Durschnittshaushalt wird durch die Heizung verursacht, nämlich 40%. Wenn wir also den CO2 Ausstoss senken möchten, können wir hier beginnen mit nachhaltigen Heizungssystemen wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen. Wer seine Öl- oder Gasheizung mit einer modernen Luft-Wasser Wärmepumpe ersetzen möchte, braucht dazu aber mindestens 2-3 Monate für Planung und Bewilligung. Dies ist im Falle moderner und qualitativ fortgeschrittenen Luft-Wasser Wärmepumpen zu aufwändig, denn diese Wärmepumpen sind klein (ca. 1.1 m x 1.1 m x 0.6 m) und mit Schalldruckpegel auf 2m von unter 40 dB produzieren diese Wärme im Flüsterton. Die bestehende Bewilligungspraxis ist hinsichtlich des technologischen Fortschritts nicht mehr angemessen und behindert den Ersatz von fossilen durch nachhaltige Heizungssysteme.

Vom Stadtrat ist zu überprüfen, ob die Anforderungen für den Einbau von neuen Luft-Wasser Wärmepumpen bis 50 kW für Hausheizungszwecke dahingehend angepasst werden, dass ein Bewilligungsverfahren entfällt, falls die Lärmschutznormen auf Basis Selbstnachweis erfüllt sind. Selbstverständlich begrüssen wir auch alternative Ansätze, welche die Bewilligung vereinfachen.

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